Mars in Opposition

Unser Nachbarplanet Mars erreicht am 14. Oktober seine Oppositionsstellung und somit die beste Sichtbarkeit des Jahres. Von der Erde aus gesehen steht er dann der Sonne gegenüber und kann die ganze Nacht beobachtet werden.

Außerdem steht er um diese Zeit der Erde am nächsten, der scheinbare Durchmesser ist dann am größten. Am Himmel ist er ein sehr auffälliges, leicht rötlich leuchtendes Objekt. Möchte man Einzelheiten, wie die weiße Südpolkappe erkennen, muss man ein Fernrohr verwenden. Trotz seiner enormen Helligkeit erscheint uns nämlich das Planetenscheibchen recht klein am Himmel. Ein 1-Euro-Münze müsste man aus einer Entfernung von etwa 200 Meter betrachten, um die gleiche Abdeckung am Himmel zu erreichen.

Seine relative Nähe zur Erde erlaubt es auch, ihn mit Raumsonden energiesparend und damit recht kostengünstig zu erreichen. Solch ein Startfenster zum Mars öffnet sich ca. alle 2 Jahre für etwa 4 bis 6 Wochen. In diesem Jahr befinden sich drei Missionen auf dem Weg zum roten Planeten.